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17.7.2010 Das Comeback des Jahres 2010: Overdose kehrt zurück
(ng) Wenn es ein Comeback des Jahres gibt, dann dieses: Am Sonntag wird die Rennbahn in Bratislava/Slowakei aus allen Nähten platzen. Denn der ungarische Wundersprinter Overdose bestreitet sein erstes Rennen seit April 2009. Nachdem ihn viele Experten wegen seiner Hufverletzung, einer „Neverending Story“, schon abgeschrieben hatten, sieht man den Starborough-Sohn doch wieder auf einer Rennbahn.
In einem 10.000 Euro-Listenrennen über 1000 Meter wird erstmals Gary Hind im Sattel des bei zwölf Starts ebensooft erfolgreichen Hengstes sitzen, der der Stolz einer ganze Nation ist.
Ist die 13 eine Glückszahl? Overdose will Serie fortsetzen Fünfzehn Monate liegen mittlerweile seit dem letzten Auftritt von Overdose auf einer Rennbahn zurück. Im April 2009 hatte man für Ungarns vierbeinigen Nationalhelden extra ein Rennen in Budapest ausgeschrieben und ließ sogar Frankreichs Topjockey Christophe Soumillon einfliegen, es blieb zudem beim einzigen Start im Jahre 2009.
Eine kurze Episode seines damaligen Trainers Sandor Ribarzski auf der Hauptstadtbahn in Hoppegarten, die vor allen Dingen von Optimismus geprägt war was die zukünftige Rennlaufbahn des bei zwölf Lebensstarts ungeschlagenen Starborough-Sohnes angeht, ließ die Planunng vor allen Dingen in englischen Top-Prüfungen sprießen.
Nun sind weitere Monate ins Land gegangen und man sich seitens des Besitzers Zoltan Mikoczy und dem neuen Trainer Josef Roszival, einem slovakischen Trainer mit ungarischer Lizenz, zu einem Aufbaurennen entschieden. Ort des geplanten Starts ist Bratislava, die slowakische Hauptstadt. Am Tag des 18. Slowakischen Derbys, das im Übrigen mit 65.000 Euro dotiert ist, ist der Start von Overdose in einem 1000 Meter-Rennen auf Listen-Niveau geplant, dotiert mit 10.000 Euro.
Zehn Gegner stellen sich dem mittlerweile fünfjährigen einstigen „Wundergalopper“ in den Weg, der vom erfahrenen Gary Hind erstmals geritten wird.
In einem Sport-Welt-Telefonat mit Marian Surda, Direktor der Rennbahn in Bratislava, freut sich dieser auf den Zuschauermagneten Overdose: „Wir rechnen dank Overdose mit großem Besucherinteresse am Sonntag. Das Overdose-Rennen wurde im Übrigen nicht extra für ihn ausgeschrieben. In seinem Umfeld hatte man ursprünglich mit einem Start in Neapel geliebäugelt, aber schließlich auf Grund des Reisestresses davon Abstand genommen.
Das Rennen für Overdose soll am Derbytag der Aufgalopp für weitere Aufgaben sein. Wir hoffen natürlich alle, dass Overdose wieder der Alte ist. Die Bahn präsentiert sich übrigens in einem vorzüglichen Zustand. Selbst die seit Wochen heißen Temperaturen haben keinen Schaden am Geläuf genommen, das regelmäßig gesprengt wird.
quelle: www.galopponline.de
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